Drei kostenlose Aktivitäten für deinen Sommer in Oslo

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Foto von Unbekannt/Mapio

Das Gerücht, dass Oslo eine teure Stadt ist gibt es schon lange, und auch wenn wir Oslo nicht die günstigste Stadt der Welt nennen würden, kann man sich, so lang man sich auskennt, doch gut und günstig in der norwegischen Hauptstadt vergnügen. Wie wäre es zum Beispiel mit 3 kostenlosen Aktivitäten in Oslo?

  1. Vigeland Park

Vigeland Park wird wohl immer unserer Nummer 1 auf dieser Liste bleiben, und das nicht nur, weil der Eintritt gratis ist. Ein Spaziergang hier zaubert ein Lächeln auf jedes Gesicht, und all das hat man einem Mann zu verdanken; Gustav Vigeland. Er war es, der diesen Skulpturenpark eigenhändig aufbaute, der heute mit über 200 Skulpturen der größte Skulpturenpark der Welt ist. Gelegen im Frogner Park und rund um die Uhr geöffnet ist der Park immer zugänglich. Am besten erreicht man ihn mit Bus- oder Zug-Linie 20 (Haltestelle Vigeland Park).

  1. Die Akershus Festung

Die Akershus Festung (Akershus Festning) ist ein mittelalterliches Schloss in der Nähe des Oslo Fjord im Zentrum der Stadt. Gebaut von König Haakon dem fünften um 1290 um die Stadt zu beschützen, dient es heute als Hauptsitz des norwegischen Verteidigungsministeriums. Unser Tipp, ist einen kleinen Spaziergang zu machen, die phantastische Geschichte der Festung aufzusaugen, und den wunderschönen Blick in den Oslo Fjord zu genießen. Die Festung hat in den Sommermonaten von 06:00 bis 21:00 geöffnet.

  1. Schau dir die Graffitis in Grünerløkka an

Grünerløkka ist an sich auf bestem Wege eine der Hauptattraktionen Oslos zu werden. Als hippes Viertel der Stadt ist es mit gemütlichen Cafés, schicken Bars und Restaurants nur so am Überfluten. Macht man sich allerdings auf den Weg in die Gegend um Brenneriveien findet man nicht nur Bars, Restaurants und Vintage-Geschäfte, sondern auch einen wahren Schatz aus Graffiti-Kunst. Künstler aus der ganzen Welt sind bereits nach Oslo gereist, um der Gegend ihren eigenen Stempel aufzudrücken, und diese Vielfalt hat Brenneriveien in ein wahres Museum der Straßen-Kunst verwandelt.

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3 Berühmtheiten die Oslo einst auf Ihre eigene Art prägten

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Foto von Mondadori Portfolio via Getty Images

Mutige, hoch talentierte Menschen, die Oslo zu der Stadt gemacht haben, die sie heute ist. Hier stellen wir bloß 3 der Pioniere vor, die Stadt und Land einst berühmt machten.

Edvard Munch
Mit dem Gemälde “Der Schrei” (Skriet) sollte sich Edvard Munch ein Denkmal gesetzt haben, welches uns noch Jahrzehnte nach seinem Tod uns an seinen Namen erinnern lässt. Als einer der wichtigsten Akteure des Modernismus schaffte er während seiner 60-Jährigen Karriere Werke die, dank seines wagemutigen Experimentierens, sich sowohl in der Kunst-Geschichte Norwegens, als auch in der weltweiten Kunsts Zen auf ewig einen Platz sicherten. Der Schrei wurde bereits als eine „Ikone der modernen Zeit, eine Mona Lisa unserer Generation“ bezeichnet, und hatte schon „Auftritte“ im Computer-Spiel The Sims und der Fernseh-Serie The Simpsons. Und während „Skriet“ relevant bleibt, so geraten auch Norwegen und Oslo nicht in Vergessen.

Henrik Ibsen
Er wurde als der “Vater des Realismus” bezeichnet, und das nicht in der malerischen Kunst, sondern im Theater. Henrik Ibsen (1828 – 1906) war ein Norwegischer Dramatiker, Theater Regisseur und Dichter. Er wird als einer der wichtigsten Dramatiker seit Shakespeare angesehen, gerade für seine späteren Werke, welche zu seiner Zeit noch als skandalös galten. Ibsen hat sowohl Schriftsteller als auch Dramatiker inspiriert, von Oscar Wilde, über James Joyce bis hin zu George Bernard Shaw. Letzterer hat sogar ein Buch über Henrik Ibsen geschrieben! Ganze drei Mal (1902,1903, 1904) wurde Ibsen für den Literatur-Nobelpreis nominiert, und auch heute ist er noch höchst aktuell, gerade währen dem jährlichen Internationalen Ibsen Festival in Oslo.

Henrik Wergeland
Wergeland ist einer der Väter der Feierlichkeiten vom 17. Mai (syttende mai), aber hauptsächlich ist er bekannt dafür, ein Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Poet gewesen zu sein. Oft wird er als Pionier der Entwicklung des Norwegischen Literatur-Erbes bezeichnet. Berühmt wurde er, als er 1829 zusammen mit Ansässigen an der Schlacht um den Christiania-Platz teilnahm. Obwohl er im jungen Alter von 37 Jahren starb, hatte er Großes vollbracht, und ist den Norwegern als Held in Erinnerung geblieben. Die Feierlichkeiten vom 17. Mai sind die größten in Norwegen, und sie haben Henrik Wergeland dafür zu danken.

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Die besten und gemütlichsten Hipster-Bars in Oslo

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Foto von Julia Naglestad / Aftenposten

Dem modernen Stadtzentrum zum Trotz gibt es in Oslo reichlig Plätze in denen das Leben ein wenig langsamer voran zu schreiten scheint. Unter anderem in Grünerløkka findet man die gemütlichsten Hipster-Bars der Stadt, hier unsere Must-Sees:

Blå, Brenneriveien 9 C
Ganz in der Nähe des Akerselva-Flusses und etwas eingeklemmt in einer mit Street-Art fast komplett bemalten Straße erklingen gegen Abend feinste Jazz-Töne. Für Musik- und Bier-Liebhaber also ein wahres Paradies. Neben Jazz gibt es gelegentlich auch andere Musik, und im Sommer können wir den fantastischen Biergarten empfehlen!

Schouskjellern Mikro-Brauerei, Trondheimsveien 2
Ganz am Anfang des Hipster-Viertels Grünerløkka liegt in einem kleinen Keller die Mikro-Brauerei Schouskjellern. In 4 500-Liter Tanks wird hier seit 60 Jahren eigenes Bier gebraut. Dank gewölbtem Ziegel-Dach und offener Feuerstelle ist hier für beste Stimmung gesorgt!

Himkok, Storgata 27
Was man heutzutage fast überall finden kann, war früher etwa ganz besonderes für Himkok. Es war nämlich die erste Mikro-Brauerei in ganz Norwegen. Was es heute immer noch ist, ist eine der besten Bars in Oslo, obwohl man den Eingang erst einmal finden muss. Zwischen einem Friseur-Salon und einem Asiatischen Supermarkt versteck sich, ganz ohne Schild, eine kleine Tür, durch die es ins Bier Paradies geht. Noch ein Unikat sind die Cocktail die frisch gezapft (!) werden. PS: Was man auch nicht verpassen sollte ist das Munnsjenk-Restaurant im Hinterhof!

Den Gamle Skobutikken, Torggata 9B
in „Dem alten Schuhgeschäft“ gibt es zwar kein Leder mehr, aber dafür einen um so gemütlicheren Platz um den Schuhen eine Pause zu gönnen und es sich selber, zwischen Palmen auf Beton-Boden, oder auf der Dachterrasse gut gehen zu lassen!

Hytta Bar, Thorvald Meyers gate 70
Klein aber fein ist die Hytta Bar, die unter anderem für ihren ausgezeichneten Gin & Tonic bekannt ist. Die Musik kommt hier noch von der Platte und wenn macht man sich hierhin auf den Weg sollte man auf hippe Bärte, pop-up Konzerte und Funken aus dem offenen Feuer gefasst machen.

Knapp vorbei gerutscht: St. Pauli Biergarten, Sannergata 1 B

Der Biergarten St Pauli liegt traumhaft, direkt am Akerselva Fluss, und hat Wetter-bedingt nur im Sommer geöffnet. Sobald es allerdings Sommer ist, füllt sich der Biergarten mit Menschen die Badminton und Kubb spielen. Wie der Name andeutet ist Fußball auch hier die wichtigste Nebensache der Welt, und auf den Bildschirmen werden Retro-Spiele gezeigt!

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Fahren ab 2019 in Oslo keine Autos mehr?

Autofreies Oslo

Das Ziel: Die erste Stadt der Welt zu werden, in deren Innenstadt keine Autos mehr fahren! 2019 soll der Traum autofreies Oslo in Erfüllung gehen. Mit dem Ziel das Zentrum der Stadt lebendiger zu machen, ob es nun um die Gastronomie, um Skifahren, oder andere Aktivitäten geht, nimmt Oslo eine Riesenhürde auf dem Weg in

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Erlebe die einzigartige Natur in Oslo

Der Sognsvann See || Natur in Oslo

Foto von www.skiforeningen.no

Oslo ist auf viele Arten und Weisen eine einzigartige Hauptstadt, denn nur 15 Minuten entfernt vom modernen und bildhübschen Zentrum der Stadt, liegt eine Oase die einen förmlich zwingt sich zu entspannen, und seine Sorgen zu vergessen. Man kann die Natur in Oslo kaum verpassen, denn mehr als die Hälfte der Stadtfläche besteht aus Wäldern!

Selbst das Stadtzentrum ist auf seine Art und Weise eine grüne Stadt. Man muss sich nur zum Frogner Park oder dem Akerselva Fluss begeben, und schon ist man umzingelt von Büschen, Wiesen und Bäumen. Möchte man allerdings den wahren norwegischen Wald entdecken, liegt der Nordmarka-Wald nur 20 min außerhalb der Stadt. Extra praktisch ist, dass man den Wald von vielen Sehenswürdigkeiten außerhalb Oslos erreichen kann, wie Holmenkollen, Sognsvann, Frognerseteren und Sørkedalen. Im Nordmarka-Wald kann man dazu Ski fahren, wandern und radeln!

Möchtest du die norwegische Natur mit einem Experten erleben, empfehlen wir unsere Natur-Ausflüge. Island hopping zum Beispiel bringt sie, wie der Name andeutet, von Insel zu Insel, und in der ebenso selbsterklärenden Tour Vom Wald zum Fjord geht es auf eine 4-stündige Wandertour in die norwegische Natur.

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Zu Seen in Oslo: der Akerselva-Fluss

Akerselva_Fluss

Wenn man mir den ganz üblen Wortwitz in der Überschrift verzeiht und ein Fan von sowohl wunderschönen Wasserkörpern als auch Oslo ist, kann man sich über einen weiteren Grund freuen, um Oslo zu besuchen.

8.2 km lang ist der Fluss, der Oslo in einen östlichen und einen westlichen Teil spaltet, und fungiert mit dem Ufer so auch als die grüne Lunge der Stadt. Der Akerselva Fluss entspringt in Maridalsvannet, und mündet am Paulsenkaj, und fließt so durch fast die gesamte Stadt. Der erste Teil des Namens erinnert an eine alte Kirche und ein Wort für Ackerland (Aker), elva ist das norwegische Wort für Fluss.

Wie erwähnt wird der Fluss die grüne Lunge Oslos genannt, was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass er von wunderschönen Grünflächen umgeben ist. An sonnigen Tagen gibt es kaum schöneres, als an seinem Ufer entlang zu spazieren, sich einen der 20 Wasserfälle anzuschauen, und kurz die Stadt um sich herum zu vergessen.

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