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Wilkommen in Oslo!

Oslo ist der kleine Bruder und die kleine Schwester des Nordens. Und wie man kleine Geschwister so kennt, ist auch Oslo etwas rebellisch. Stets versucht man sich mit den großen Geschwistern in Skandinavien zu messen, und so langsam müssen die sich auch in Acht nehmen. Denn Oslo mach sich trotz seiner relativ kleinen Größe schnell einen Namen als bildhübsche und sehr zugängliche Hauptstadt. Eine kleine feste Größe, wenn man so will.

Die Menschen der Norwegischen Hauptstadt sind im Norden über die Grenzen ihres Landes hinaus als außerordentlich freundlich bekannt. Dem Eindruck hilft wahrscheinlich auch, dass Norwegisch für Anfänger eine ziemlich lustige Sprache ist.  Seit über 1000 Ahren nun wohnen Menschen bereits im Inneren Oslofjord, und seit dem Anfang der Stadt ist hier einiges passiert. Die Geschichte der Stadt lernt man am besten durch die traumhaften Gebäude, wie die Akershus Festung und das Rathaus, kennen. Sie alle erzählen die Geschichte dieser prächtigen Stadt.

 

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Stadtteile

Oslo Innenstadt

Die Innenstadt von Oslo it der Bezirk rund um die Paradestraße der Stadt, Karl Johans Gate. Macht man sich hierhin auf den Weg sollte man sein Handy im Voraus geladen haben, denn hier gibt es mehr als genügend Bilder zu schießen. Auch Speicherplatz sollte reichlich vorhanden sein, denn innerhalb von wenigen Minuten ist man bereits am Rathaus, der Parlament und der neugebauten Oper vorbeigekommen. Hier kann man übrigens auch einen Spaziergang über das schräge Dach machen. Alles ist möglich in Norwegen!

OURWAY-Tipps in der Innenstadt: Fenaknoken, Die Nationalgalleri (hier hängt “Der Schrei” von Munch), Steen & Strøm und das Nationaltheater.

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Oslo Ost

Unter dem Namen Oslo Ost haben wir einige Gegenden gesammelt, die manchmal auch als das alte Oslo bezeichnet werden.

Gamlebyen (Altstadt) ist, wie der Name verrät, der älteste Teil der Stadt. Archäologische Ausgrabungen haben herausgefunden, dass hier Menschen bereits seit über Zehntausend Jahren wohnen. Oslo als Stadt allerdings ist erst ungefähr Tausend Jahre alt. Neben den teilweise mittelalterlichen Gebäuden kann man hier eine wahrhaftige Zeitreise machen, in die ultra-modernen Gebäude des sogenannten Barcode-Viertels. Der Ekeberg (eher Hügel als Berg) ist das Zuhause zweier Berühmtheiten der Stadt. Der Ekeberg Skulpturen Park und die Straße, die Edvard Munch angeblich zu seinem weltberühmten Gemälde Der Schrei inspiriert hat.

Sørenga ist ein neuer, sich schnell entwickelnder Teil der Altstadt und das Zuhause der Havnepromenaden (Der Hafen Promenade). Auf dieser Neun Kilometer langen Spazierstrecke findet man einen stets geöffneten Salzwasser-Pool und einen Strand.

Bjørvika Barcode ist eine kleine, aus 12 Wolkenkratzern bestehende, Gegend in der Nähe der Altstadt. Der Name kommt von dem Anblick den man von etwas weiter auf die 12, sehr eng positionierten Gebäude hat.

Tøyen und Kampen, zu Fuß bloß ein paar Minuten von der Altstadt entfernt sind mit ihren wunderschönen Holzhäusern zwei der gemütlichsten Teile der Stadt. Hier findet man auch relativ günstige Restaurants, Wochenendmärkte und, natürlich, das Munch-Museum.

OURWAY-Tipps in Oslo Ost: Der Salzwasser-Pool, der Botanische Garten, Maaemo Restaurant und Ekebergsparken.

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Oslo West

Unter dem Schirm den wir Oslo West nennen finden wir Majorstua, Erogner und St. Hanshaugen.

In Frogner tummeln sich die Reichen und Schönen der Stadt. Wenn man hier an den Luxus-Geschäften vorbei läuft wird das Portmonee nur vom Hinschauen etas schmaler. Etwas entfernt vom Luxus finden wir den Erogner Park, Zuhause des größten Skulpturen Parks des Landes, dem Vigeland Park.

Am nächstem am Stadtkern liegt Majorstua, die schocke Downtown-Gegend der Stadt. Die meisten Menschen kommen aus einem Grund hierher: Shoppen. Hier findet man sowohl lokale Boutiquen wie etablierte Skandinavische Design-Größen.

St. Hanshaugen war lange die letzte Adresse für Besucher der Stadt. Nicht weil es hier nicht schön ist, sondern einfach weil es hier hauptsächlich Wohnungen gibt. Das ändert sich jedoch! Dem Stadtteil wird mehr und mehr Leben eingehaucht, besonders rund um den Park, mit seinem netten Pavillons und reflektierenden Teich.

OURWAY-Tipps in Oslo West: Vigeland Park, Ett Bord, Kaffee bei Kaffebrenneriet und House of Oslo.

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Aker Brygge und Tjuvholmen

Was heute der Akers Brygge Kai ist, war einst die Werft der Norwegischen Hauptstadt. Heute findet man hier keine Schiffswracks sondern moderne Architektur, hippe Restaurants und Geschäfte. Zusammen mit der Insel Tjuvholme ist Akers Brygge zum neuen Kultur-Mekka der Stadt herangewachsen. Hier kann man an einem schönen Sommertag auf einem von 2500 Plätzen platz nehmen und die Aussicht über den Oslo Fjord genießen. Ein Grund warum dieser Teil der Stadt so unik ist sind die 20 (!) unterschiedlichen Architekten, die hier in den letzten Jahren haben Arbeiteten dürfen!

OURWAY-Tipps in Akers Brygge und Tjuvholmen: Astrup Fearnley Museum für moderne Kunst, Rorbua Restaurant, Alex Sushi und Pipervika Meeresfrüchte.

Reiseführer_Tjuvholmen_Aker_Brygge

Grünerløkka

Der Stadtteil Grünerløkka ist wie eine eigene Stadt in der Stadt. Eine um einiges coolere Stadt, um genau zu sein. Als wäre man durch ein magisches Portal gekommen, ist man auf einen Schlag umgeben von Vintage-Läden, gemütlichen Cafés und Bars in denen fast nur Bier von Mikro-Brauereien verkauft wird. Wer weiß, vielleicht hat sich Edvard Munch früher von der artistischen Aura hier inspirieren lassen. Was wir auf jedenfalls wissen ist, dass er Grünerløkka sein Zuhause nannte. Ein kleiner Geheimtipp ist unsere Hipster Oslo Tour, perfekt zum Kennenlernen des Viertels.

OURWAY-Tipps in Grünerløkka: Mathallen Food Court, Smelteverket (die längste Bar in Oslo!), Schouskjelleren Mikrobryggeri und Skaperverket.

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Bygdøy

Genau wie der große Bruder Stockholm hat auch Oslo seinen eigene Museums-Insel. Bygdøy findet man ungefähr 30 Minuten außerhalb der Stadt, und so bald man hier angelangt ist hat man Probleme bei all den Museen den Überblick zu behalten. Das Wikingerschiff-Museum, Kon-Tiki-Museum, Fram Museum und das Norsk Folkemuseum warten hier alle auf deinen Besuch. Neben den vielen Museen bietet die Insel auch eine traumhafte Natur, die einen nur so aufzufordern zu scheint, sich etwas zu essen und zu trinken einzupacken, und einfach loszulaufen.

OURWAY-Tipps in Bygdøy: Das Wikingerschiff-Museum, die Natur (wie gesagt, einfach loslaufen!), Norsk Folkemuseum und der Huk Strand.

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Unterwegs in Oslo

Ankunft am Gardemoen Flughafen

Zug von Gardemoen in die Stadtmitte

Der Flytoget Flughafen Express fährt alle 10 bis 20 Minuten ab und bringt einen in guten 20 Minuten direkt zum Hauptbahnhof (Oslo S). Ein Ticket kostet 180 NOK, Studenten und Kinder zahlen die Hälfte.

Die Norwegische Eisenbahn

Man kann auch mit der Staatlichen Eisenbahn NSB in ungefähr 23 Minuten für 93 NOK in die Stadtmitte fahren. Mehr Infos gibt es auf der Homepage (Link).

Bus von Gardemoen nach Oslo

Der Flybussen fährt alle 20 Minuten vom Flughafen ab und kommt nach 40-50 Minuten in Oslo an. Der Bus hält an mehreren Stationen unterwegs. Auf der Homepage (Link) der Firma kann man seine Reise genauer planen.

Taxi von Gardemoen in die Stadtmitte

Ein Taxi vom Flughafen in die Stadtmitte kostet, je nach Verkehr und Tageszeit ab 560 NOK. Wir empfehlen entweder Oslo Taxi oder Norgestaxi.

Öffentliche Verkehrsmittel in Oslo

In Oslo herumzukommen ist dank der öffentlichen Verkehrsmittel ein Klacks. Man hat die Wahl zwischen U- und Straßen-Bahn, Bussen und Booten. Am schönsten kommt man, unserer Meinung nach, natürlich mit Boot und Straßenbahn voran. Die Firma die in Oslo die öffentlichen Verkehrsmittel betreibt heißt Ruter. Kauf man also z.B. eine 72-Stunden Karte, kann man alle Ruter Verkehrsmittel nutzen. Auf der Website von Ruter (Link) findet man eine Liste von Orten, wo man Tickets kaufen kann.

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Praktische Information

Karte ist könig, nicht bargeld

Weniger und weniger Restaurants, Geschäfte und Museen akzeptieren Bargeld. Man kann so gut wie überall mit Karte zahlen, auch auf Märkten.

Wetter

Man kommt nicht dran vorbei, Oslo ist eine Stadt im kalten Norden. Also eher einen warmen Pullover, als eine zweite Flasche Sonnencreme einpacken.

Zwischen November und März ist in Oslo Winter. Die Temperaturen bewegen sich zwischen +5 und -20 Grad. Man sollte auf Kälte vorbereitet sein.

Nicht nur im April, auch im Mai, September und Oktober macht das Wetter was es will. Am besten auf www.yr.no oder einer anderen Wetter-Seite im Internet nachschauen.

Zwischen Juni und August hat man die besten Chancen auf braune Haut! Oder eher gesagt die geringsten Chancen auf Frostbeulen. Im Sommer bewegen sich die Temperaturen zwischen +15 und +35 Grad.

Gesundheit

Vor der Reise nacht Oslo muss kein Gedanke an Impfungen verschwendet werden.

Man kann überall in Oslo das Leitungswasser trinken.

Nach Natur-Ausflügen sollte man sicherstellen, dass man nicht von einer Zecke gebissen worden ist.

VISUM

Hier (Link) kann man ein Visum beantragen. OURWAY Tours kann bei Fragen rund ums Visum leider nicht helfen.

Trinkgeld

Trinkgeld ist in Norwegen nicht so weit verbreitet wie in Deutschland oder Österreich. Taxifahrer oder Hotel-Personal gibt man normalerweise kein Trinkgeld. Hat einem der Service im Restaurant gefallen, sind 10-20% Trinkgeld gerne gesehen und mehr als genug.

Elektrizität

Die Spannung in Norwegen beträgt 220V.

Reist man aus Deutschland oder Österreich an, braucht man also keinen Adapter.

Für Gäste aus anderen Ländern wird der Adapter entweder als Typ C oder F bezeichnet.

Ein paar hilfreiche Norwegische ausdrücke

Hallo = Hei
Guten Morgen = God Morgen
Tschüss = Farvel
Entschuldigen Sie = Unnskyld
Danke = Takk
Vielen Dank = Tusen takk
Sprechen Sie Deutsch = Taler du tysk?
Sprechen Sie Englisch = Taler du engelsk?
Toilette = Toalett
Können Sie mir helfen? = Jag trenger din hjälp
Wo ist… = Hvor ligger
Ich verstehe nicht = Jeg forstår ikke
Boot = Båt
Bier = Øl
Wein = Vin